Das Wülfershäuser Imkerkreuz

Imkerkreuz

Zur Entstehung und Geschichte
des Imkerkreuzes in Wülfershausen
    

In den 70er und 80er Jahren war ich oft mit meiner Frau in den Tiroler Bergen und habe dort schöne Wanderurlaube verbracht.
Die vielen herrlichen geschnitzten Kreuze an Wegen und auf den Gipfeln haben mich auf die Idee gebracht, ähnliches bei uns
in der Heimat nachzuahmen.

Die Imkerkollegen von Wülfershausen waren schnell für den Gedanken zu begeistern.

So wurde im Mai 1988 dieses Kreuz an der Wegegabelung bei der Sandgrube aufgestellt. Mitgewirkt haben damals Oswald Will, Alfons Koob, German Wirsing,  Wilhelm Stumpf, Franz Kießner und Franz Wehner.

Die Kirchengemeinde wallfahrte später alljährlich zum Kreuz und feierte dort einen Gottesdienst.  Weiterhin treffen sich hier am Imkerkreuz die Nachbargemeinden Eichenhausen und Saal mit den Wülfershäusern, um den so genannten Hagelgottesdienst zu feiern. Deshalb wird das Imkerkreuz mittlerweile auch Hagelkreuz genannt.

Unser ehemaliger Ortspfarrer Hugo Müller besuchte gerne dieses Kreuz, um dort im stillen Gebet zu verweilen.

Gepflegt und mit Blumen geschmückt wird es nach wie vor von den Imkerfreunden aus Wülfershausen.
    
Text und Fotos von Franz Wehner (1. Vors. 2000 - 2012) - Seite erstellt im Nov. 2002